IGBCE

Nachrichten der IG BCE

Erste Verhandlung ohne Ergebnis

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 40.000 Beschäftigten in der Papierindustrie sind heute in Hannover ohne Ergebnis geblieben. Die Arbeitgeber legten kein Angebot vor. Die Forderung der IG BCE bewerteten sie als unangemessen.

?Es gibt keinen festen Abschaltplan?

Mehrere Tausend Beschäftigte aus den Kohlerevieren haben sich auf Betriebsversammlungen von LEAG, MIBRAG, STEAG und RWE über den Kompromiss in der Kommission für ?Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung? informiert. Gemeinsam mit den Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke und Michael Kretschmer, sowie den Vorstandschefs der Unternehmen berichtete der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis, bei der LEAG über die im Abschlussbericht des Gremiums formulierten Empfehlungen zur Neuausrichtung der Energiepolitik sowie der vom Strukturwandel in der Kohle betroffenen Reviere. Das Wichtigste: ?Jede und jeder Einzelne hier hat eine Sicherheitszusage?, sagte Vassiliadis, selbst Mitglied der Kommission. ?Lasst uns zuversichtlich bleiben.?

Wie wirkt sich KI auf die Zukunft der Arbeit aus?

Was ist Künstliche Intelligenz ? und wie wird sie sich auf die Zukunft der Arbeit auswirken? Diese Fragen hatte die Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE formuliert und zur Beantwortung Forscher, Entwickler und Betriebsräte nach Berlin eingeladen.

Echte Erfolge ? echte Lasten

Nach monatelangen Gesprächen und einer 21-stündigen Marathonsitzung hat die Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung am frühen Samstagmorgen einen Abschlussbericht vorgelegt. Das wichtigste Ergebnis: Niemand fällt ins Bergfreie ? über den ganzen Zeitraum. Die Beschäftigten in der Kohleverstromung werden im klimapolitisch bedingten Strukturwandel umfassend abgesichert.

IG BCE und Uniper vereinbaren Erhöhung der Vergütungen um 5,6 Prozent

im Tarifkonflikt zwischen der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und dem Uniper-Konzern haben beide Seiten in der vierten Verhandlungsrunde am Freitag (25. Januar) eine Einigung erzielt. Demnach steigen die Vergütungen der rund 5.000 Beschäftigten des Unternehmens in zwei Schritten um insgesamt 5,6 Prozent an.

Kompromiss zeichnet akzeptablen Pfad zum Ende der Kohleverstromung

Am frühen Samstag einigte sich die Kommission ?Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung? auf einen gemeinsamen Abschlussbericht mit einer Empfehlung an die Bundesregierung, der ein schnelleres Auslaufen der Kohleverstromung ebenso vorsieht wie eine umfangreiche Absicherung der Beschäftigten.

Für eine Energiewende der Vernunft

Jetzt geht es ans Eingemachte: Die Kommission ?Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung? biegt auf die Zielgerade ein. Vor dem Start der Sitzung im Bundeswirtschaftsministerium demonstrierten am frühen Morgen mehr als 250 Beschäftigte aus den Braunkohle-Revieren für eine Energiewende der Vernunft. Der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis, selbst Mitglied der Kommission, machte vor den Demonstranten deutlich: ?Wir wollen ein gutes Ergebnis, aber wir wollen kein Ergebnis um jeden Preis.?

Gemeinsamer Entgeltvertrag überfällig

Tarifverhandlungen für die Feinkeramische Industrie (FKI) stellen die IG BCE stets vor besondere Herausforderungen: Die Branche ist ausgesprochen vielfältig strukturiert. Sie produziert High-Tech-Produkte ebenso wie traditionelle Ware. Bei einem Treffen in Künzell bei Fulda stimmten sich jetzt die Mitglieder der Tarifkommission FKI auf die Tarifrunde 2019 ein.

IG BCE fordert 5,5 Prozent mehr

Für die rund 40.000 Beschäftigten in der Papierindustrie hat gestern (15. Januar) die Tarifrunde 2019 begonnen. Die Bundestarifkommission der IG BCE stellte in Offenbach ihre Forderung auf, die eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,5 Prozent, die überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie die Verdopplung des Urlaubsgeldes vorsieht.

IG BCE fordert Anpassungsgeld für Kohlebeschäftigte

In der Diskussion um eine politische Beschleunigung des Auslaufs der Kohleverstromung in Deutschland fordert die IG BCE eine nachhaltige soziale Absicherung der Beschäftigten. ?Die Regierung muss Verantwortung dafür übernehmen, wenn sie einen rentablen Industriezweig politisch abschalten will?, sagte der Vorsitzende der IG BCE, Michael Vassiliadis, bei der Jahrespressekonferenz der Gewerkschaft in Hannover.

Unzureichendes Arbeitgeber-Angebot: ver.di und IG BCE rufen Beschäftigte im Uniper-Konzern erstmals zu Warnstreiks auf

Die Gewerkschaften ver.di und IG BCE rufen die rund 5.000 Beschäftigten der Unternehmen des Uniper-Konzerns in ganz Deutschland ab Dienstag, den 15. Januar 2019, zu Warnstreiks auf ? erstmals in der noch jungen Geschichte des Konzerns.